Ich arbeite, also bin ich?
Die Angst vor zuviel Freizeit
Sonntag, 2. Mai 2010
Von Arbeit hat man entweder zu viel oder zu wenig: Die einen suchen händeringend einen Job, die anderen werden schon nervös, wenn sie sich am zweiten Urlaubstag fragen, ob sich die laufenden Projekte wohl auch ohne sie halbwegs vernünftig entwickeln werden. Dabei verbindet die beiden so unterschiedlichen Gruppen eines auf jeden Fall: Die Arbeit dominiert ihr ganzes Denken. Das Selbstwertgefühl wird oftmals über die Leistung definiert, und der Lebenssinn scheint vom Erfolg oder vom Misserfolg des beruflichen Fortschritts abhängig zu sein.
GoSpecial wirft zum „Tag der Arbeit" einen neugierig-kritischen Blick hinter die Kulissen des „Arbeitslebens". Ein Gottesdienst wie ein kleiner Urlaub: Zeit zum Erholen und in aller Ruhe Überlegen, welchen Stellenwert die Arbeit aus Gottes Sicht in unserem Leben haben sollte.
Fotos: Heath; Schmidts
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